Newsletter Nr. 4: Noch 48 Tage bis zur Landtagswahl

Holger Ansmann
 
 

Die Ereignisse der letzten Woche in der Zusammenfassung.

Am Dienstag besuchte Holger Ansmann die Rüstersieler Schule. Sie ist in der Stadt Wilhelmshaven die einzige Grundschule mit Ganztagsschulangebot. Derzeit werden dort rund 270 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die erste Klasse wird zweizügig unterrichtet, ab der zweiten Klasse ist eine Dreizügigkeit gewährleistet. Von der Schulleiterin Frau Becker ließ sich der Wilhelmshavener SPD – Landtagskandidat ausführlich die pädagogischen Leitgedanken der Schule erklären. So wolle man zum einen die Identifikation der Kinder mit der Schule durch eine enge Kooperation des Lehrkörpers, einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Eltern und gegenseitiger Achtung und Toleranz fördern. Zum anderen biete man den Schülerinnen und Schülern einen qualifizierten Unterricht in angenehmer Lernatmosphäre an durch die Förderung der fachlichen Kompetenz der Kinder, ihrer Selbständigkeit und Teamfähigkeit und der Vermittlung von Sozialkompetenzen. Intensiv diskutierte Ansmann mit Frau Becker die Ausstattung der Schule mit qualifiziertem Personal, insbesondere der Vertretung im Krankheitsfalle. Zudem konnte er sich von dem großen Engagement der Pädagogen und der guten Konzeption zur Integration von Migranten überzeugen. Das Einzugsgebiet der Schule befindet sich in der gesamten Stadt Wilhelmshaven. Ansmann betonte, dass eine neue SPD – Landesregierung Ganztagsschulen in besonderem Maße fördern werde.


Während der Mittagsstunden unterstützte Holger Ansmann am Donnerstag vor der Nordseepassage die Arbeitsgemeinschaft 60 plus der SPD. Am aufgestellten Info – Tisch verteilte die AG 60 plus Flugblätter zum Thema „Verteilungsgerechtigkeit“. Ansmann führte mit den anwesenden Bürgern viele Gespräche, wobei eines sehr deutlich wurde: die Wilhelmshavener Bevölkerung bemängelt die mangelnde soziale Gerechtigkeit.


Donnerstagabend diskutierte der SPD – Landtagskandidat im Rahmen seiner Reihe „Holger Ansmann im Dialog“ im Kreuzelwerk zu dem Thema „Faire Arbeit – Gute Arbeit“. NDR – Moderatorin Carola Schede moderierte die Veranstaltung. Gemeinsam mit dem zahlreich erschienenen Publikum diskutierte Ansmann dieses Thema mit dem Leiter des IG Metall – Bezirkes Küste, Meinhard Geiken. Ansmann und Geiken waren sich einig: in Niedersachsen läuft im sozialen Bereich vieles falsch. Das sehe man sowohl an der mangelnden Unterstützung mit den Schlecker – Beschäftigten als auch an der mangelnden Solidarität mit den um ihre Arbeitsplätze kämpfenden Beschäftigten der ehemaligen Emder Thyssen Nordseewerke – Werke. Und: Viele Menschen verdienten im Niedriglohnsektor so wenig Geld, dass sie ihren Lohn mit Hartz IV – Geldern aufstocken müssten. Das sei ein gesellschaftlicher Skandal. Jeder müsste mit einem Vollzeitarbeitplatz so viel verdienen, dass er davon leben könne. Dem könne man, so der Wilhelmshavener SPD – Landtagskandidat, nur durch einen gesetzlichen Mindestlohn begegnen. Meinhard Geiken wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der niedrige Lohn in bestimmten gewerblichen Bereichen auch immer ein Ausdruck der Schwäche der Gewerkschaften in diesem Bereich sei. Ein starker Organisationsgrad der Gewerkschaften im Niedriglohnbereich könnte hier für Abhilfe sorgen. Als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender der AEG Olympia AG wies Ansmann darauf hin, dass die Arbeit in den Betrieben von gesetzlichen Rahmenbedingungen geprägt sei. Er wolle sich als Landtagsabgeordneter dafür einsetzen, dass die Politik Signale setze zum Wohle der Beschäftigten innerhalb dieses gesetzlichen Rahmens. Das gelte auch für den Bereich der Leiharbeit. Meinhard Geiken ergänzte: Holger Ansmann sei ein Mann der Praxis. Er wisse, wie es in den Betrieben zuginge und könne diese gelebten Erfahrungen im Landtag anders umsetzen als ein betriebsferner Theoretiker.


Am Freitag besuchte Ansmann die Veranstaltung „25 Jahre Aids – Hilfe Wilhelmshaven“ in der Wilhelmshavener Paul-Hug-Straße 60. Verdeutlicht wurde den Anwesenden noch einmal die Geschichte der Aids – Prävention. Heute geht es in der Aids – Hilfe primär darum, Aids – Kranke in die Gesellschaft zu integrieren. Sie nennt die Diskriminierung und Ungerechtigkeit gegen Menschen mit HIV und Aids beim Namen und arbeitet daran, dass die Akzeptanz wächst und Diskriminierungen und Schuldzuweisungen aufhören. Die Wilhelmshavener AIDS-Hilfe e.V. ist für alle da, die sich an sie wenden.


Ebenfalls am Freitag besuchte Holger Ansmann den Bürgerverein Fedderwardergroden. Traditionell stellt der Bürgerverein in F’groden große Tannenbäume auf. Dabei werden heißer Kakao und Glühwein ausgeschenkt und Stollen ausgegeben. Als gebürtiger F’grodener konnte Ansmann interessante Gespräche mit ehemaligen Nachbarkindern aus der Neißestraße führen. Unter anderem mit der Enkelin des Betreibers des Milchladens Eden.


Die Adventsfeier der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Hotel Kaiser war am Samstag das Ziel Ansmanns. Ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee oder Tee und Kuchen, einer Tanzvorführung der Kinder aus einem der AWO Kindergärten und weitere musikalische Darbietungen  stimmten ihn gemeinsam mit den AWO – Mitgliedern auf die Vorweihnachtszeit ein. Außerdem wurden langjährige Mitglieder der AWO für ihre 25- und 30jährige Mitgliedschaft geehrt.


Auch der Sonntag war der Weihnachtszeit geschuldet. Auf vielen Weihnachtsbasaren der Stadt Wilhelmshaven führte der SPD – Landtagskandidat Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 

Termine und Veranstaltungen

 

Montag, 3. Dezember 2012 – Besuch der Firma Turbo - Technik: 11.00 Uhr
Montag, 3. Dezember 2012 – Kreisvorstandssitzung des SPD – Kreisverbandes Wilhelmshaven: 18.00 Uhr

Dienstag, 4. Dezember 2012 – Diskussionsveranstaltung zur Landtagswahl - WZ, VHS und Radio Jade präsentieren die erste von insgesamt drei Diskussionsveranstaltungen zur Landtagswahl 2013: 19.00 Uhr, Volkshochschule Wilhelmshaven


Wilhelmshaven, den 3. Dezember 2012

 

 


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